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Michael Schäfer, PROBLEME DER VERWALTUNG UND VERMAR

 
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: 25.03.10
: 810

: 17, 2011 1:29 pm     : Michael Schäfer, PROBLEME DER VERWALTUNG UND VERMAR ³

VON KLEINEN UNTERNEHMEN

Michael Schäfer
Duale Hochschule Baden-Wuerttemberg Mannheim (Deutschland)
michaelschaeferm@arcor.de

Die Probleme bei der Verwaltung und Vermarktung von kleinen und mittelständischen Unternehmen sind vielfältig, in erster Linie sind diese aber auf folgende Faktoren zurückzuführen:
Betriebsgröße und Betriebsart sind entscheidende Faktoren und maßgebend für alle weiteren Einflüsse. In der Regel haben kleine Unternehmen keine großen Kapitalrücklagen und können besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten keine großen Risiken eingehen. Ebenso ist die Beschaffung von Darlehen und Krediten äußerst schwierig, da die Banken besonders in Zeiten der Wirtschaftskrise weniger Kredite vergeben, obwohl es gerade in diesen Zeiten besonders wichtig wäre.
Unternehmensform und Art der Unternehmung sind ebenso entscheidend, wie die Betriebsform, da kleine Unternehmen oft Personenunternehmen sind, haben diese keine oder nur eingeschränkt Gesellschafter und haften daher mit ihrem Gesellschafts- und Privatvermögen. Dieses Risiko tragen Aktiengesellschaften, GmbH's und andere Formen von Kapitalgesellschaften nicht, dort beschränkt sich die Haftung ausschließlich auf das Kapitalvermögen, welches sich auf die Gesellschafter und Aktionäre verteilt, also ein deutlich geringeres Geschäftsrisiko.
Standort: Kleine Unternehmen sind meist regional und ortsgebunden. Der Vorteil hierbei liegt darin, dass diese Unternehmen, insbesondere Handwerksbetriebe oft schon seit mehreren Generationen bekannt sind. Allerdings sind diese Unternehmen gerade durch ihre Ortsgebundenheit kaum in der Lage, neue Standort zu wählen, zu eröffnen oder zu verlegen. Gerade in ländlichen Gebieten wird es daher zusehends schwieriger, Neukunden zu gewinnen, da die demographische Entwicklung gerade in den ländlichen Gebieten stärker ausgeprägt ist als in den Städten. Arbeitslosigkeit und Abwanderung aus dem regionalen Umfeld des Unternehmens tragen ihren Teil dazu bei. Ebenso wird der Konkurrenzdruck durch Filialsysteme, Handelsketten, und insbesondere durch billigere ausländischen Mitbewerber zunehmend stärker.
Mitarbeiter, Führung und Ausbildung: Kleine Unternehmen haben oft nur eine kleine Personaldecke, d.h. hier muss jeder alles können. Eine Spezialisierung wie in Großbetrieben auf einzelne Aufgabengebiete ist oft nicht möglich. Daher ist die Qualität der Arbeit nicht vergleichbar und Dinge bleiben oft zu lange liegen oder werden nicht nachhaltig bearbeitet. Ebenso ist die Art der Ausbildung des Firmeninhabers entscheidend, Personalentwicklung und Weiterbildung findet hier aus Zeit- und Kostengründen in der Regel ebenfalls kaum statt. Der Ausfall eines Mitarbeiters durch Krankheit, Urlaub oder Weiterbildung ist kaum zu kompensieren. Oft ist es in kleinen Betrieben so, dass die Urlaubszeit fixiert wird für alle Mitarbeiter und der Betrieb für diese Zeit geschlossen wird, was sich wiederum nachteilig auf das Auftragverhalten auswirkt.
Kosten ist das Schlagwort unserer Zeit, insbesondere Kosteneinsparung. Der größte Kostenanteil sind zweifellos die Personalkosten. Gute und qualifizierte Mitarbeiter, besonders im Handwerk kosten mehr als ungelernte Arbeitskräfte. Die Auswirkungen dieser Kostenentwicklung und des zunehmenden Preisdrucks am Markt macht sich gerade hier bemerkbar, da die Kosten steigen, aber die Umsätze stagnieren. Sofern man kein neues Umsatzpotential gewinnen kann, muss man versuchen, die Kosten zu senken und weicht auf Billiglöhner, Zeitarbeit und Hilfskräfte aus, was den Arbeitsmarkt weiter verschärft und die Auftragssituation weiter rückläufig beeinflusst.
Steuervorteile und Nachteile tragen ebenfalls entscheidend zur Benachteiligung kleiner und mittelständischer Unternehmen bei. Diese haben nicht die Möglichkeit, Tochtergesellschaften mit unterschiedlichen Wirtschaftsjahren in unterschiedlichen Ländern zu gründen und durch das Hin- und Herschieben von Krediten Verluste und Gewinne intern zu verlagern und dadurch steuerliche Vorteile zu erwirken. Das weltweit größte Chemieunternehmen, die BASF in Ludwigshafen erwirtschaftet jährlich Milliardengewinne und hat in all den Jahren ihrer Existenz in Deutschland noch keinen einzigen Cent Steuern bezahlt. Die Hauptsteuerlast an Umsatzsteuer und Gewerbesteuer in den Kommunen tragen die Klein- und Mittelständischen Betriebe.
Beschaffung: Auch hier werden kleine Unternehmen stark benachteiligt, denn sie verfügen nicht über die Möglichkeit und Kapazität, große Mengen einzukaufen im Vergleich zu Großunternehmen und Handelsketten, was sich negativ auf deren Preisentwicklung auswirkt. Allerdings besteht die Möglichkeit, sich zu Einkaufsgenossenschaften zusammen zu schließen um bessere Einkaufskonditionen zu erzielen. Trotzdem ist es immer wieder zu beobachten, dass bei Preisvergleichen zwischen Handelsketten und Fachgeschäften oft die kleinen Fachgeschäfte die gleichen Artikel günstiger anbieten als die Handelsketten und das mit besserer Beratungsqualität und Service. Dieses Kaufverhalten erklärt sich nur dadurch, dass die kleinen Fachgeschäfte kaum finanziellen Spielraum für teure Werbung, Promotion und Marketing aufweisen und dadurch das Kaufverhalten und Bewußtsein der Kunden nicht zu ihren Gunsten beeinflussen können. Radio sowie Fernsehwerbung ist unerschwinglich teuer, Printmedien sind zwar vergleichsweise billig, aber teuer genug und die Erfolgsquote sehr gering, da die Kunden mit Werbung und Prospekten zugemüllt werden und kaum mehr selektieren oder vergleichen. Die Generation der Papierfreunde stirbt aus, die junge Generation nutzt vorwiegend das Internet und das Angebot an Informationen ist immens.
Die Kunden von heute erwarten eine hohe Kundenberatung und Betreuung, die durch die Spezialisierung der kleinen Fachgeschäfte und Mittelständischen Unternehmen zwar gegeben ist, allerdings ist dann wieder die alles entscheidende Frage nach dem Preis. Oft ist es so, dass Erfahrungen gezeigt haben, dass sich Kunden in kleinen Fachgeschäften intensiv beraten lassen, da sie dort die Ware begutachten, anschauen und anfassen können, den Kauf aber dann im Internet oder im Großhandel tätigen, da sie dort den gleichen Artikel unter Umständen billiger erhalten. Bei Reklamationen bevorzugen diese Kunden wiederum den kleinen Fachhandel, da dieser ihre Reklamationen bearbeitet, allerdings ohne Gewinn für den Fachhandel.
Innenstadtpolitik: Die Innenstadtpolitik der Gemeinden und Städte ist kontraproduktiv für kleine Einzelhandelsunternehmen in der Innenstadt. Hohe Parkgebühren aber nur kurze Parkzeit im Gegensatz zu kostenlosen Parkplätzen auf der sogenannten Grünen Wiese bei Handelsketten und Großhandel.
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